Jeder Mensch hat die freie Wahl, wie er sich ernährt. Doch jeder Mensch sollte sich bewusst sein, dass seine persönliche Ernährung einen enormen Einfluss auf seine persönliche Gesundheit hat. Doch auch wenn man immer wieder davon liest, sich „gesund zu ernähren“, wissen nur wenige Menschen tatsächlich, was eine gesunde Nahrung ist und welche Schäden eine ungesunde Ernährung anrichten können.

Die „gesunde Ernährung“ – was bedeutet das?

gesundes-essen-obstUnter der gesunden Ernährung versteht man eine optimale Ernährungsweise. Die Ernährungsweise ist nichts anderes als jenes Vorgehen, sodass dem Organismus jene Nährstoffe gegeben werden, die er tagtäglich benötigt. So sollte man, wenn man krank ist, Ernährungsweisen in den Vordergrund stellen, die einem gesund machen und wenn man gesund ist jene Ernährungsweisen befolgen, damit man auch gesund bleibt.

Das mag einerseits kompliziert sein, ist aber – wenn ein paar Tipps und Tricks befolgt werden – keine Wissenschaft. Solange der Mensch aber nicht weiß, welche Ernährung tatsächlich seine Gesundheit fördert oder dafür sorgt, gesund zu bleiben, ist es für ihn fast unmöglich, sich gesund zu ernähren.

Zum Allesfresser mutiert?

Der Mensch ist ein Allesfresser und möchte, solange wie möglich, keine Abweichungen von seinen Ernährungsgewohnheiten vornehmen.

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Doch Mediziner und Ernährungsberater haben erkannt, dass der Mensch nicht als Allesfresser geboren, sondern zum Allesfresser geworden ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass er sich bewusst macht, nicht alle Lebensmittel zu konsumieren; eine Vielzahl ist tatsächlich schlecht für den Körper und die Gesundheit und sorgt dafür, dass der Mensch krank wird.

Was sind gesunde Lebensmittel?

  • gesunde-ernaehrung-rohkostBiologische Lebensmittel aller Art
  • Wildfrüchte sowie Wildpflanzen, Kräuter und auch grünes Blattgemüse
  • Algen (etwa Braunalgen)
  • Nüsse, gekeimte Samen oder Ölsaaten
  • Reines Wasser und auch Kräutertees
  • Hochwertiges pflanzliches Öl, jedoch nur in geringen Mengen
  • Kristall- oder auch Steinsalz (auch als Ursalz bekannt)

Welche Lebensmittel sollten vermieden werden?

  • Ungekeimtes oder auch erhitztes Getreide
  • Milch und diverse Milchprodukte
  • Lebensmittelzusatzstoffe, die vor allem in Fertiggerichten vorkommen
  • Zucker, Süßstoffe oder sogenannte Zuckeraustauschstoffe
  • Knabberwaren jeglicher Art
  • Minderartige Öle oder auch Fette
  • Fleisch und Fisch
  • Obst und Gemüse, welches aus konventioneller Landwirtschaft stammt
  • Kochsalz
  • Koffein
  • Alkohol

Die sogenannte Umstellungsphase

Möchte der Mensch seine Ernährung umstellen, kann er auch im Rahmen der Umstellungsphase folgende Lebensmittel in seinen Speiseplan integrieren:

  • Hirse sowie Quinoa, welche Teigwaren ersetzen sollen
  • Sojaprodukte (etwa Tofu)
  • Ahornsirup
  • Agavendicksaft
  • Schwarze Melasse

Tipps und Tricks für eine gesunde Ernährung

Früchte: Sie sollten alleine und ausschließlich auf leeren Magen gegessen werden. Zu beachten ist, dass die Verdauung 30 bis 45 Minuten in Anspruch nimmt; erst danach sollte man andere Lebensmittel essen. Grünes Blattgemüse, Löwenzahn oder Feldsalate können jedoch – als ausschließlich einzige Lebensmittelgruppe – gemeinsam mit Früchten gegessen werden.

Mischen verboten: Keinesfalls sollten Getreide, Fleisch und Milch gemeinsam gegessen werden. Wichtig ist, dass sich nie mehr als zwei oder gar mehr konzentrierte Eiweiße gemischt bzw. vermischt werden. Wenn Getreide, Käse oder Fleisch gegessen wird, dann nur in Verbindung mit Gemüse oder Salat!

Die Verdauung abwarten: Der Mensch sollte nur dann seine nächste Mahlzeit einnehmen, wenn er sein vorheriges Essen verdaut hat. Pflanzliche Mahlzeiten benötigen rund vier Stunden. Tierische Produkte werden erst nach rund 10 Stunden verdaut. Wer sich für tierische Produkte entscheidet, sollte den restlichen Tag nichts mehr essen.

Rohkost: Wer sich für eine gekochte Mahlzeit entscheidet, sollte den restlichen Tag keine Rohkost mehr zu sich nehmen.

Müsli: Das Getreide sollte zuerst keimen und dann ausgequetscht werden, sodass Flocken entstehen. Müsli mit Amaranth, Hirse oder Erdmandeln sind empfehlenswert. Das sind glutenfreie Getreidesorten, die dem Körper besonders „gut tun“. Milchprodukte sollte man weglassen; nur säurearme Früchte sollten im Müsli Platz finden.

Eier: Eier sollten nur aus einer optimalen und perfekten Hühnerhaltung gegessen werden. Ratsam ist es, die Eier möglichst roh, also äußerst weich gekocht, zu essen.

Der Einkauf: Heimisches Obst sowie Gemüse und „alte“ Obstsorten sollten vermehrt eingekauft werden. Moderne Obstsorten, dazu zählen Apfelsinen, Ananas, Äpfel oder auch Karotten), werden mit viel Zuckergehalt gezüchtet. Das führt zu einer schnellen Ermüdung des Menschen. Das Problem: Moderne Sorten sind auch deutlich ärmer an diversen Mineralstoffen und somit weniger gesund als klassische Landsorten.

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